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Erfolgsgeschichte Diözese Linz: Von Präsenzschulungen zu gelebter Microsoft 365 Adoption

Erfolgsgeschichte  ·  Lesezeit ca. 4 Min.

Die Microsoft-365-Lizenzen waren längst vorhanden. Trotzdem nutzte vor drei Jahren jeder die Tools anders, viele Funktionen blieben liegen und teure Präsenzschulungen erreichten immer nur einen kleinen Teil der Belegschaft. Wie die Diözese Linz daraus eine Kultur des kontinuierlichen Lernens gemacht hat, in der Mitarbeitende ihre Lizenzen heute im Alltag selbstverständlich nutzen.

Die Diözese Linz ist die katholische Kirche in Oberösterreich. Von ihrem Sitz in der Linzer Herrenstraße aus begleitet sie hunderte Pfarren sowie tausende haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der gesamten Region und trägt zahlreiche Einrichtungen von der Caritas über Bildungshäuser bis zu Schulen. Geleitet wird sie von Diözesanbischof Manfred Scheuer. Eine Organisation dieser Größe steht damit vor derselben Frage wie viele Unternehmen im DACH-Raum: Wie sorgt man dafür, dass moderne digitale Werkzeuge im Arbeitsalltag wirklich ankommen und genutzt werden?

Auf einen Blick

  • Ausgangslage: M365 vorhanden, aber sehr uneinheitliche Nutzung über hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende hinweg
  • Präsenzschulungen waren teuer, aufwendig und zu unflexibel für den Arbeitsalltag
  • Umstieg auf alltagsnahe Lernbegleitung statt einmaliger Schulungen, gestartet als bewusstes Experiment
  • Heute: niederschwelliger Zugang, schnelle Hilfe über Erklärvideos und ein echter Kulturwandel hin zu „Hilfe zur Selbsthilfe"

Die Ausgangslage: gute Werkzeuge, uneinheitliche Nutzung

Bei der Diözese Linz verantwortet Bernhard Rudinger aus der Organisationsentwicklung die Rahmenbedingungen für moderne Zusammenarbeit. Dazu gehört, hauptamtliche wie ehrenamtliche Mitarbeitende gleichermaßen zu begleiten und ihnen die Nutzung der digitalen Tools zu erleichtern.

Vor drei Jahren war genau das die Herausforderung. Die Microsoft-Palette stand bereit, aber die Nutzung lief völlig unterschiedlich. Manche arbeiteten bereits sicher mit einzelnen Tools, andere kannten ganz andere. Eine gemeinsame Basis für die digitale Zusammenarbeit fehlte. Der Anstoß, sich nach einer Lösung umzusehen, kam aus einer einfachen Frage:

„Was nützen uns gute Werkzeuge, wenn viele von uns nicht wissen, wie sie anzuwenden sind?"

Bernhard Rudinger, Organisationsentwicklung der Diözese Linz

Warum klassische Präsenzschulungen an ihre Grenzen kamen

Bis dahin setzte die Diözese stark auf Präsenzschulungen. Die Mitarbeitenden beschäftigten sich intensiv mit den Tools, die sie dort lernten. Das deckte aber immer nur einen kleinen Ausschnitt ab. Funktionen, die in keiner Schulung vorkamen, blieben schlicht ungenutzt.

Dazu kam der Aufwand. Präsenzveranstaltungen sind teuer, zeitintensiv und für den laufenden Betrieb zu unflexibel. Gemeinsam mit der Finanzabteilung rechnete das Team durch und kam zu dem Ergebnis, dass eine andere Form mehr Sinn ergibt. Statt weiterer Präsenzschulungen fiel die Entscheidung für die Zusammenarbeit mit der 365 Akademie, mit einem klaren Ziel: die vorhandenen Microsoft-Lizenzen endlich in dem Ausmaß zu nutzen, in dem sie zur Verfügung stehen.

Vom Experiment zur neuen Normalität

Der Start war bewusst als Experiment angelegt. Funktioniert das? Lassen sich die Menschen mitnehmen? Und es gab durchaus Widerstand. Manche schätzten die Präsenzschulungen gerade als Begegnungsveranstaltungen und wollten sie behalten.

Die Diözese probierte es trotzdem aus, machte gute Erfahrungen und stellte vieles um. Die Präsenztermine gibt es weiterhin, aber mit anderem Fokus: nicht mehr als Tool-Schulung, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe. Die Mitarbeitenden lernen dort anhand der Videos, wie sie selbst mit den Tools arbeiten können. Genau dieser sanfte Weg über ein Pilotprojekt, ohne Druck nach dem Prinzip „friss oder stirb", hat den Unterschied gemacht.

Was sich messbar verändert hat

Weil der Zugang so niederschwellig ist, schauen sich heute auch Mitarbeitende ein Erklärvideo zu To Do oder Forms an, die sich sonst nie mit diesen Tools beschäftigt und auch keine Präsenzschulung dazu besucht hätten. So entdecken sie neue Möglichkeiten und die digitale Zusammenarbeit ist insgesamt selbstverständlicher geworden.

Ein konkretes Beispiel, das sich schnell durchgesetzt hat:

„Ich kenne keine Stelle mehr bei uns, die Anmeldungen zu Veranstaltungen über E-Mail macht. Es ist ganz selbstverständlich geworden, ein Forms-Formular zu erstellen und den Link auszuschicken."

Bernhard Rudinger, Organisationsentwicklung der Diözese Linz
Forms statt E-Mail
Veranstaltungsanmeldungen laufen heute selbstverständlich über Forms-Formulare.
Niederschwelliger Zugang
Erklärvideos im Moment des Bedarfs erreichen auch bisher zurückhaltende Mitarbeitende.
Schnelle Hilfe
Service Desk und Organisationsentwicklung verweisen bei Anfragen direkt auf das passende Video.
Tipp der Woche
Ein wöchentlicher Impuls im Intranet hält die Tools im Gespräch und im Alltag präsent.

Copilot in der geschützten Umgebung

Besonders bei neuen Themen zeigt sich der Wert aktueller Inhalte. Die Microsoft-Welt verändert sich rasant, und gerade bei künstlicher Intelligenz rund um Copilot ist es entscheidend, schnell reagieren und passende Videos bereitstellen zu können.

Bei der Diözese Linz arbeiten die Mitarbeitenden mit Copilot in einer geschützten Umgebung und können dabei auch mit betrieblichen Daten arbeiten, was die Arbeit spürbar erleichtert. Als große Organisation gibt es zudem eine gesetzliche Schulungspflicht in diesem Bereich. In Verbindung mit eigenen Merkblättern und Empfehlungen lässt sich diese Pflicht mit dem Angebot der 365 Akademie zuverlässig erfüllen.

Der eigentliche Gewinn: Zeit für die Menschen

So technisch das Thema klingt, der größte Mehrwert ist für die Diözese ein sehr menschlicher. Bessere Nutzung der Tools bedeutet bessere Abläufe und Prozesse. Und das schafft Freiräume für die eigentliche Arbeit.

„Der größte Mehrwert ist, dass sich unsere Mitarbeitenden wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben in der Seelsorge nehmen können."

Bernhard Rudinger, Organisationsentwicklung der Diözese Linz

Face-to-Face-Kontakte, die Organisation von Bildungs- und karitativen Veranstaltungen, spirituelle Angebote: dafür sind die Mitarbeitenden eigentlich da. Dass die digitalen Werkzeuge dafür heute Zeit freispielen statt Zeit zu kosten, ist die eigentliche Erfolgsmeldung.

Hilfe zur Selbsthilfe statt klassischer Schulung

Aus Sicht der Diözese funktioniert die Lernbegleitung besser als klassische Schulungen, weil sie den Menschen hilft, sich selbst weiterzuhelfen. Auch beim Onboarding steht heute die Frage im Mittelpunkt: Wo finde ich was, wenn ich es brauche, und welchen Lernpfad sollte ich absolvieren?

Der Vergleich, den Bernhard Rudinger dafür zieht, trifft den Kern: Viele suchen ein Tutorial, wenn sie im Haushalt oder beim Handwerken an ihre Grenzen kommen. Im IT-Bereich ist das genauso. Dass die Anregungen aus dem Intranet wahrgenommen und aufgegriffen werden, beschreibt er als echten Kulturwandel.

„Ich möchte die 365 Akademie allen empfehlen, die das Potenzial ihrer Microsoft-Lizenzen voll ausschöpfen und Standards in der digitalen Zusammenarbeit etablieren wollen."

Bernhard Rudinger, Organisationsentwicklung der Diözese Linz

Fazit

Die Diözese Linz zeigt, worum es bei Microsoft 365 Adoption wirklich geht. Nicht um ein weiteres Tool, das eingeschaltet wird, sondern darum, dass Menschen die vorhandenen Werkzeuge im Alltag tatsächlich nutzen. Der Wechsel von teuren Einzelterminen hin zu kontinuierlicher Lernbegleitung hat aus einem Experiment eine neue Selbstverständlichkeit gemacht. Oder, wie Bernhard Rudinger es mit einem Augenzwinkern zusammenfasst:

„Nicht verzagen, 365 Akademie fragen."

Bernhard Rudinger, Organisationsentwicklung der Diözese Linz

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Häufige Fragen

Was bedeutet Microsoft 365 Adoption in der Praxis?

Microsoft 365 Adoption bedeutet, dass Mitarbeitende die vorhandenen Tools wie Teams, Forms, To Do oder Copilot im Arbeitsalltag tatsächlich und sinnvoll nutzen, statt nur darüber Bescheid zu wissen. Bei der Diözese Linz heißt das konkret, dass Veranstaltungsanmeldungen heute selbstverständlich über Forms laufen und Mitarbeitende sich Erklärvideos genau dann ansehen, wenn sie eine Funktion brauchen.

Warum reichen klassische Präsenzschulungen für M365 oft nicht aus?

Präsenzschulungen sind teuer, zeitaufwendig und decken immer nur einen kleinen Ausschnitt ab. Funktionen, die in der Schulung nicht vorkamen, bleiben ungenutzt. Außerdem entwickelt sich Microsoft 365 laufend weiter, gerade bei Copilot, sodass einmalige Termine schnell veralten. Alltagsnahe Lernbegleitung mit monatlich aktuellen Inhalten setzt genau dort an.

Wie geht die Diözese Linz mit der gesetzlichen Schulungspflicht bei KI um?

Als große Organisation unterliegt die Diözese Linz im KI-Bereich einer Schulungspflicht. Diese erfüllt sie über das Angebot der 365 Akademie, kombiniert mit eigenen Merkblättern und Empfehlungen. Copilot wird dabei in einer geschützten Umgebung und mit betrieblichen Daten genutzt.

Für welche Organisationen eignet sich die Lernbegleitung der 365 Akademie?

Besonders für größere Organisationen, die Microsoft 365 bereits flächendeckend nutzen, deren Potenzial im Arbeitsalltag aber noch nicht ausgeschöpft ist. Wer das Potenzial der vorhandenen Lizenzen voll ausschöpfen und einheitliche Standards in der digitalen Zusammenarbeit etablieren möchte, findet in der kontinuierlichen Lernbegleitung den passenden Weg.

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